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Montag, 27. Februar 17 um 10:47

Weltcupfinale der Zentraleuropaliga in Warschau

Von: K.-H. Lange

Gleich drei Sachsen waren beim gemeinsamen Weltcupfinale der Nord- und Süddivision der Zentraleuropaliga in Warschau aktiv. Für den Parcours
dieses CSI3* W hatte Marco Hesse die Verantwortung, im Sattel saßen Ellen und Michael Kölz. Insgesamt waren in den Meldelisten dieses CSI 3*
W 85 Reiter aus 15 Ländern zu finden.
In den drei Weltcupprüfungen hatte Michael Kölz FST Dipylon gesattelt. Das 1,45 m Zeitspringen beendete er mit einem Abwurf als 14. und zweite
Reserve. In der zweiten Wertung (1,50 m), in der es auch um Weltranglistenpunkte ging, qualifizierten sich zwölf der 38 Starter für
das Stechen. Hier blieb das sächsische Paar wieder fehlerfrei und war schnell unterwegs. Zum Schluss fehlten als Zweiter reichlich eine
Sekunde am Sieg. Im Großen Preis (1,55 m) als dritter Wertung dieses Weltcupfinales waren die Latten für die meisten Starter zu hoch. Nur
zwei der 36 Starter blieben fehlerfrei, weitere drei kamen mit einem Zeitfehler ins Ziel. Michael Kölz und FST Dipylon hatten zeitig einen
unglücklichen Abwurf, er war schon fünf Galoppspünge weiter, als die Stange doch noch fiel. Sie erhöhten daraufhin das Tempo. Leider hatten sie
noch einen "Netzroller". Sie kamen zwar mit der zweitschnellsten Zeit ins Ziel, aber die 8 FP reichten nur für Platz 16.
In der Mittleren Tour (1,40 m) ritt der Leisniger mit Dünensturm zweimal in die Platzierung. Nach einem neunten Platz wurde er im Finale dieser
Tour Dritter. Mit Pia Pialotta ritt er auch zweimal in die Platzierung. In der Kleinen Tour (1,30 m) wurde er einmal Siebenter und in der Pussiance
nach einem Fehler bei 2,00 m im dritten Stechen Dritter.
Ellen Kölz belegte mit Daria im Finale der Kleinen Tour einen achten Platz, im KO-Springen Damen gegen Herren wurden beide Neunte.