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Donnerstag, 24. Mai 18 um 11:09

Sachsen Reiter bei Special Olympics am Start

Von: S. Krönert

Vom 14. bis 18. Mai fanden in Kiel die Special Olympics statt. In insgesamt 19 Sportarten trugen die besten deutschen Sportler mit geistiger Behinderung ihre Wettkämpfe aus. An den reitsportlichen Wettbewerben, die auf der Anlage des Kieler Renn- und Reitvereins stattfanden, nahmen auch sechs sächsische Reiter teil. Diese hatten sich für eine Teilnahme an der „deutschen Meisterschaft“ im vergangenen Jahr in Neuss qualifiziert.

Bereits am Sonntag, den 13. Mai reisten Björn Stöwsand, Marie-Christin Chevalier (beide Level A), Christoph Arnold (Level B) sowie Luise Voss, Marco Sohr und Mandy Bauch (alle Level C) zusammen mit ihren Eltern, Betreuern und Trainern sowie zwei Pferden ins schöne Schleswig-Holstein. Als Headcoach und Trainer war Angela Gruner vor Ort und wurde u.a. von Joachim Bock unterstützt.

Nachdem an ersten Tag die Pferde probiert und die Klassifizierung der Level A und B Reiter stattfand, ging es am zweiten Tag mit den Level C-Klassifizierungen weiter und die ersten Wettbewerbe fanden statt. Bereits an diesem ersten Wettbewerbstag standen mit Christoph Arnold (Bronze 1. Abt. Level B Reiter-WB) und Björn Stöwsand (Silber in 2. Abt. Level A Reiter-WB) zwei von drei sächsischen Reitern auf dem Treppchen. Marie-Christin Chevalier wurde in der 1. Abteilung des Reiter-WB für Level A Sportler Fünfte. Weitere vordere Platzierungen folgten. Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in 07/2018 von PFERDE in Sachsen und Thüringen.

 

Zum Hintergrund: Das Ziel von Special Olympics ist es, Menschen mit geistiger Behinderung durch den Sport zu mehr Anerkennung, Selbstbewusstsein und letztlich zu mehr Teilhabe an der Gesellschaft zu verhelfen. Special Olympics Deutschland versteht sich als Inklusionsbewegung und vernetzt die Sportler und Sportarten untereinander.