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Kaderberufung des Landesverbandes Sachsen in Leipzig

Kader und Stützpunkte für 2017/2018 berufen

 

Im Rahmen der PARTNER PFERD 2017 fand am 21.01. in Leipzig die Berufung der Kader des Landesverbandes Pferdesport Sachsen e.V. für die Jahre 2017/2018 statt. Im selben Rahmen wurden auch die Stützpunkte und Stützpunkttrainer berufen.

 

Präsident Andreas Lorenz, äußerte sich in seiner Rede sehr stolz über die Entwicklungen im Nachwuchsleistungssport. Mit 66 neu berufenen Kadern, gibt es sehr viele leistungsorientierte Pferdesportler in unserem Land. Er dankte den anwesenden Eltern, die ihre Kinder bei ihrem nicht nur zeitintensiven Hobby unterstützen. Aber auch die Trainer, die die Nachwuchssportler fördern, fordern, motivieren und wenn nötig auch mal in die Schranken weisen, haben großen Anteil an den Leistungen.  Die Arbeit des Landesverbandes bewertete Andreas Lorenz sehr positiv. Neben strukturierter Arbeit der Disziplinausschüsse und Landestrainer, fließt ein Großteil des Haushaltes in den Sport und die leistungssportliche Förderung.

„Was den sächsischen Pferdesport im leistungssportlichen Bereich angeht, können wir stolz sein und auf ein sehr ereignisreiches Jahr mit herausragenden Leistungen zurückblicken“, so Lorenz. Als Highlight nannte er die Olympischen und Paralympischen Spiele in Rio de Janeiro, bei denen Steffen Zeibig im Bereich Para-Dressur zum mittlerweile dritten Mal an den Start ging und gleich zwei Medaillen nach Sachsen holte. Aber auch die Voltigierer Daniel Kaiser und Erik Oese sind nach wie vor Weltspitze. Im Bereich der Nachwuchssportler machen in den Disziplinen Vielseitigkeit Pony und Junioren insbesondere Christina Schöniger und Katharina Grupen sowie im Bereich Ponyspringen Marvin Jüngel von sich reden. Und das nicht nur national.
Andreas Lorenz äußerte sich überaus positiv darüber, dass der Landesverband in der vergangenen Sportsaison nahezu alle Deutschen Meisterschaften, Bundesveranstaltungen und Championate mit sächsischen Pferdesportlern beschicken konnte. „Das ist sehr überaus erfreulich und für einen Verband unserer Größe absolut nicht selbstverständlich.“, lobte er die Leitungen der Sportler und das Engagement von Trainern und Ausschüssen.

Die Spring- und Vielseitigkeitsreiter waren dabei wohl am meisten unterwegs, wobei die Voltigierer mit Starts u.a. in Frankreich, Italien und Schweden die weitesten Strecken zurücklegen mussten. Der Präsident bedauerte, dass für die Voltis aus Schenkenberg v.a. im Hinblick auf eine EM-Qualifikation von Team I nicht alles nach Plan lief.  Er freute sich aber umso mehr, dass sowohl die sächsischen Einzelvoltigierer als auch die Teams erfolgreich bei Deutschen Meisterschaften, nationalen Veranstaltungen und internationalen Wettkämpfen an den Start. Den Sieg von Daniel Kaiser beim Weltcup betonte er besonders.

Aber auch in der Disziplin Vielseitigkeit war nicht nur auf den Crossstrecken jede Menge los. Mehrere internationale Siege und Platzierungen, die erfolgreiche Teilnahme von Mannschaften bei den beiden Goldenen Schärpen, dem Bundesnachwuchschampionat, und die hocherfolgreichen Starts bei den Deutschen Meisterschaften Junioren und offene Klasse sowie beim Preis der Besten. „Die Bilanz nimmt ja fast kein Ende.“, freute sich Andreas Lorenz. Besonders erwähnte er dabei die Bronzemedaille von Christina Schöniger beim Preis der Besten Pony sowie Platz 8 beim Bundesnachwuchschampionat, Antje Schönigers Rang Acht bei der Deutschen Meisterschaft und Platz sieben für Katharina Grupen bei der Deutschen Jugendmeisterschaft Junioren – die daraufhin in den C-Kader berufen wurde.

Auch die sächsischen Springreiter waren mehr unterwegs als in den heimischen Ställen. Neben dem Preis der Besten, den Deutschen Meisterschaften, den Süddeutschen Ponymeisterschaften und der Deutschen Jugendmeisterschaft, standen zahlreiche Sichtungs- und Qualifikationsturniere sowie Springserien an.

„Erst vorgestern konnte Laura Schoechert aus Hohburg den Eggersmann-Cup auf Platz zwei beenden und Matthias Lucas, Penig siegte im W. Seineke-Cup.“, so Lorenz stolz. Er erwähnte auch Marvin Jüngel und Ponyhengst Mas que nada, die bei der Deutschen Jugendmeisterschaft das Finale auf einem tollen fünften Platz beendeten. „Die beiden haben nicht nur Potential, sondern auch noch eine Ponysaison vor sich.“, blickte Andreas Lorenz hoffnungsvoll in die Zukunft. Das sieht wohl auch der Bundestrainer der Springjungend Peter Teeuwen so und berief das Paar Ende 2016 in den D/C-Kader.

Aber auch die „Großen“ reiten vorne mit. International und national sind insbesondere Philipp Schober und Michael Kölz auf nahezu jedem namhaften Springturnier zu finden.

Auch in der Dressur ging es vorwärts. Neben der erfolgreichen Teilnahme an den Sichtungen zum Preis der Besten und der Teilnahme an der DJM, bei der Marie Luise Misztl als erste sächsische Reiterin eine Platzierung in der Dressur erreiten konnte, nahm Ann Kathrin Voß bereits zum zweiten Mal am Bundesnachwuchschampionat Pony Dressur teil. Alina Schneider konnte sich u.a. bei den Süddeutschen Ponymeisterschaften platzieren. „Die sächsischen Dressurreiter befinden sich auf einem guten Weg, den es weiter zu verfolgen gilt.“, so Lorenz.

Im Vierkampf konnte der Landesverband in 2016 mit zwei Mannschaften am Bundesvierkampf teilnehmen. Trotz tollen Zeiten und guten Ritten, gelang es jedoch nicht in die Platzierungsränge zu kommen. „Aber mit dem neuen Kader sind wir sehr gut aufgestellt.“, schätze Andreas Lorenz die Entwicklung positiv ein.

Auch in der Disziplin Fahren gilt es nach wie vor „dranzubleiben“. Leider gelang es hier nach wie vor nicht, an die hocherfolgreichen Jahre anzuschließen. Aber die Leistungen werden stetig besser und die Arbeit der Landestrainerin und des Ausschusses zahlt sich aus. Insgesamt acht Gespanne, anstatt zwei wie im Vorjahr, konnten zu den Deutschen Meisterschaften Ein- und Zweispänner entsandt werden. Zwar blieb Sachsen ohne Platzierung, aber die Verbesserungen sind klar erkennbar. Bei den Süddeutschen Mannschaftsmeisterschaften gingen drei Mannschaften mit acht Gespannen an den Start. Im Bereich der jungen Fahrpferde hingegen, mischen sächsische Gespanne an der Weltspitze mit. „Mit Steffen Horn und Dirk Hofmann, holten bei der WM gleich zwei Fahrer Edelmetall nach Sachsen.“, freute sich Lorenz.

„Eine tolle Bilanz können wir bei den Westernreitern ziehen.“, lobte er weiter. Nicht nur bei den German Open, der Deutschen Meisterschaft der Westernreiter, sondern auch regionalen Meisterschaften, gingen sächsische Teams und Reiter erfolgreich an den Start. Erneut konnten zwei junge Nachwuchsreiter in den sächsischen Kader aufgenommen werden. Andrea Kaschitzke, Vorsitzende der EWU Sachsen unterstütze hier bei der Übergabe der Kaderunterlagen und gratulierte den beiden Sportlern. Sie dankte für die gute Zusammenarbeit der Verbände und freute sich, bei der Veranstaltung dabei zu sein.

Besonders stolz äußerte sich der LV-Präsident Andreas Lorenz über die Zahl von sechs sächsischen Sportlern, die aktuell in den Bundeskader berufen sind.

Bevor es an die Übergabe der Urkunden an Stützpunkte und Kader ging, dankte Andreas Lorenz den Kadern, ihren Eltern und Trainern aber auch den Landestrainern, Disziplinverantwortlichen und Unterstützern des sächsischen Nachwuchssportes. Er appellierte insbesondere an die Kadersportler, sich ihrer Verantwortung als Vertreter des sächsischen Leistungssports bewusst zu sein!

Die Moderation der Berufungsveranstaltung übernahm Susann Krönert, Geschäftsführerin des LV. Nachdem alle Sportler berufen waren ging sie auf einige organisatorische Dinge und den Inhalt der an die Kadersportler übergebenen Mappen ein.

 

Insgesamt wurden 66 Kader in allen Disziplinen, inklusive 19 L-Kader, die Sachsen in der Vielseitigkeit, Voltigieren und Fahren vertreten, berufen.

Ebenfalls berufen wurden die Trainer und Stützpunkte des Landesverbandes: Leistungsstützpunkte: berufen für den Zeitraum 2017-2020: Leistungsstützpunkt Reiten in Lengenfeld - Henry Heckel, Leistungsstützpunkt Fahren in Grumbach - Mario Junghanns, Leistungsstützpunkt Voltigieren in Schenkenberg - Gerhard Kluger

Talentstützpunkte: Berufen für 2017: Talentstützpunkt Reiten in Seelitz - Katrin Großer, Talentstützpunkt Ponyreiten in Lengenfeld Fohlenhof Schöniger - Gunter Schöniger, Talentstützpunkt Reiten Schwerpunkt Dressur in Werndorf – Sebastian Kriebitzsch, Talentstützpunkt Voltigieren in Böhlitz-Ehrenberg - Jana Dorn, Talentstützpunkt Voltigieren in Moritzburg - Christin Bäßler sowie Talentstützpunkt Fahren in Schildau – Carola Slater-Diener.