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Richter Reiten

Für die Ausbildung zum Richter Reiten benötigen Sie folgende Voraussetzungen:

Zulassung

Der Antrag auf Zulassung zum Vorbereitungslehrgang und zur Prüfung ist vom Bewerber an die LK zu richten.

  • Mitgliedschaft  in einem Pferdesportverein, der einem der FN angeschlossenen Landes- und/oder Anschlussverbände angehört
  • Vollendung des 21. Lebensjahres
  • einwandfreie charakterliche Haltung und Führung, Vorlage eines polizeilichen Führungszeugnisses, nicht älter als sechs Monate
  • Nachweis, dass der Bewerber
    - die Prüfung zum Trainer C Reiten/Leistungssport bestanden hat und entweder im Besitz des DRA II oder von entsprechenden Platzierungen der Klasse L in Dressur- und Spring- oder Vielseitigkeitsprüfungen ist
    oder
    - Platzierungen in einer Disziplin der Klasse M hat
    oder
    - die Prüfung zum Bereiter FN bzw. Pferdewirt - Schwerpunkt Reiten oder zum Trainer A bestanden hat
  • Nachweis, dass der Bewerber an den von der LK festgelegten Vorbereitungsmaßnahmen zur Aufnahme in die Richterliste teilgenommen hat
  • Nachweis, dass der Bewerber mindestens ein Jahr und höchstens vier Jahre auf der Richteranwärterliste der LK geführt worden ist und innerhalb dieser Zeit bei einer von der LK festgelegten Zahl von WB/LP als Richteranwärter und Parcourschefassistent tätig war
  • Teilnahme an einem mindestens 3-tägigen Vorbereitungslehrgang, der der Grundprüfung unmittelbar vorausgeht, die als erste abzulegen ist bzw. an einem mindestens eintägigen Vorbereitungslehrgang, der jeweils einer Zusatzprüfung unmittelbar vorausgeht
  • Nachweis, dass der Bewerber mit Erfolg an einem Vorbereitungsseminar teilgenommen hat.
  • Inhaber des Goldenen Reiterabzeichens oder vergleichbarer Qualifikationen (mit Empfehlung der zuständigen LK/LV) , die an einem Vorbereitungsseminar mit Erfolg teilgenommen haben können zum Vorbereitungslehrgang und anschließender Prüfung zugelassen werden, wenn sie an einer von der LK festgesetzten Zahl von PLS als Richteranwärter tätig waren; nach bestandener Prüfung kann ihnen in ihrer entsprechenden Disziplin direkt nach Absolvierung von BA die Qualifikation der Kl. M zuerteilt werden. Der Vorbereitungslehrgang findet durch eine zentrale Organisation der FN statt. Auf diese Sonderzulassung besteht kein Rechtsanspruch.
  • Über die Zulassung entscheidet die LK.

Anforderungen

Grundprüfung: DL/SL/BW/RP

Die Prüfung findet in folgenden Teilen und Fächern statt:

Allgemeiner Teil

  • schriftliche Arbeit (Klausur) über alle Prüfungsfächer
  • LPO, insbesondere allgemeine Bestimmungen und Richtverfahren, Tierschutz, Bestimmungen der Disziplinen Dressur und Springen und wahlweise Vielseitigkeit einschl. rechnerische Auswertung von Vielseitigkeitsprüfungen

Dressur- und Springprüfungen Kl. L

  • Richten von Dressur-, Dressurreiter-, Kür-, Mannschaftskür- und Quadrillenprüfungen Kl. A und L
  • Richten von Springprüfungen Kl. A und L einschl. Parcoursabnahme
  • Richten von Stilspringprüfungen
  • Richten von Wettbewerben gem. LPO
  • Reitlehre im Zusammenhang mit dem Richten in Dressur- und Springprüfungen, wahlweise zusätzlich Vielseitigkeit
  • WBO und Deutscher Reitpass
  • Bedeutung des Breitensports, andere Reitweisen, rechtliche Regelung des Reitens in Feld, Wald und Straßenverkehr sowie Richten von Breitensportwettbewerben, Abnahme DRP
    Dieser Prüfungsteil soll bei der zentralen Grundprüfung oder vorher durch die jeweilige LK der Bewerber abgenommen werden

Es bestehen folgende Möglichkeiten an Zusatz- und Höherqualifikationen

  • Zusatzprüfung VL
  • Zusatzprüfungen für Basis- und Aufbauprüfungen (BA)
  • Dressur-, Dressurreiter- und Dressurpferdeprüfungen Klasse M: DM
  • Dressurprüfungen Klasse S: DS
  • Dressurprüfungen Intermediaire II/Grand Prix: GP
  • Spring- und Springpferdeprüfungen Klasse M: SM
  • Springpferdeprüfungen Klasse S: SS
  • Vielseitigkeitsprüfungen Klasse M und S sowie große Vielseitigkeitsprüfungen: GV
  • Internationale Qualifikation

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Ausbildungs-Prüfungs-Ordnung (APO).