Mit klaren Positionen zu Tierwohl, Nachwuchsarbeit und fairen Wettkampfregeln traf sich der Bundesjugendausschuss der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) am 8. und 9. November in Neuwied. Der Landesverband Sachsen bzw. die sächsische Pferdesportjugend wurde bei der Jahrestagung durch Julia-Marie Müller, einer der drei sächsischen Landesjugendsprecherin vertreten.
Am ersten Novemberwochenende fand der diesjährige Bundesjugendausschuss (BJA) der Deutschen Reiterlichen Vereinigung in Neuwied (Rheinland-Pfalz) statt. Für den Landesverband Sachsen war unsere Landesjugendsprecherin Julia angereist – nach rund fünf Stunden Fahrt erwartete sie ein abwechslungsreiches Wochenende voller Austausch, Ideen und spannender Diskussionen. Im Mittelpunkt der Jahrestagung standen die Werteorientierung der Deutschen Pferdesportjugend, sportfachliche Beschlüsse für den Springnachwuchs, die Diskussion aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen im Pferdesport und eine besondere Auszeichnung mit dem FN-Preis „Junges Engagement“.
Der Samstag begann mit der gemeinsamen Sitzung aller Landesjugendsprecher*innen. Besonders erfreulich war, dass einige neue Gesichter dabei waren. Gemeinsam wurde auf die erfolgreich durchgeführten Projekte und Veranstaltungen des Jahres 2025 zurückgeblickt, Erfahrungen wurden geteilt und wertvolle Tipps weitergegeben. Anschließend folgte die offizielle Sitzung, in der wichtige Themen besprochen und Erfahrungsberichte aus den einzelnen Verbänden vorgestellt wurden – immer mit dem Fokus auf die Förderung der Jugend im Pferdesport.
Julia-Marie Müller für „Junges Ehrenamt“ geehrt
Ein besonderes Highlight war in diesem Jahr die Ehrung unserer Landesjugendsprecherin Julia. Die Jahrestagung bot die richtige Bühne, um die Bedeutung des ehrenamtlichen Nachwuchses hervorzuheben und in diesem Zusammenhang die 25-jährige Sächsin mit dem FN-Preis „Junges Ehrenamt“ auszuzeichnen. Seit 2017 engagiert sich Julia als Jugendsprecherin in Sachsen und auf Bundesebene, war Mitbegründerin des Jugendteam Sachsen neu, organisiert mit diesem Veranstaltungen wie den Landesjugendtag und den Länderabend bei den Landesmeisterschaften und unterstützt bundesweit Jugendprojekte. Beruflich ist sie Offiziersanwärterin bei der Bundeswehr und studiert Wirtschaftsorganisationswissenschaften. „Mit ihrem Engagement, Organisationstalent und ihrer Begeisterung hat sie die Jugendarbeit nachhaltig geprägt“, sagte Bundesjugendwartin Heidi van Thiel.
Der Abend klang traditionell beim gemeinsamen Essen aus – eine liebgewonnene Gelegenheit zum Austausch und Netzwerken, die niemand missen möchte.
Am Sonntag standen schließlich die Jahresberichte und der Ausblick auf die wichtigsten Termine und Vorhaben für 2026 auf der Tagesordnung. Insgesamt war das Wochenende geprägt von Motivation, kritischen Diskussion wichtiger Themen und vielen neuen Impulsen für die Jugendarbeit im Pferdesport.