Mit zwei starken Ergebnissen kehrten die sächsischen Finalistinnen der Femfert Dressage Trophy 2026 vom ASCANIA Pferdefestival in Aschersleben zurück. Im Finale der Amateur-Dressurprüfung Kl. M-Kür** gingen am 22. August insgesamt zehn qualifizierte Paare an den Start. Mit Liesbeth Theresia Riegel und Fyona sowie Hanna Abicht und Balerina Royal waren zwei sächsische Reiterinnen dabei – mit Platz drei und vier konnten beide überzeugen.
Die 16-jährige Liesbeth Theresia Riegel vom RFV Rosenhof Görlitz hatte für sich und Fyona beim Turnier in Burgstädt das Finalticket gelöst. In der dortigen Qualifikation zur Femfert Dressage Trophy, einer Dressur Kl. M*, erzielte das Paar 64,596 Prozent und belegte den fünften Platz. Bereits beim Dressurturnier in Moritzburg zwei Wochen zuvor hatte das junge Paar mit 64,646 Prozent den vierten Platz bei der dortigen Qualiprüfung erreicht. Bei den Sächsischen Meisterschaften in Moritzburg sicherte sich Liesbeth mit Fyona zudem die Silbermedaille bei den Junioren U18.
In Aschersleben stand für Liesbeth und Fyona eine besondere Premiere an: Die Kür zu den Klängen der Beatles war der erste gemeinsame Kür-Auftritt des noch jungen Paares. Trotz verständlicher Aufregung gelang es beiden, zunehmend in ihren Rhythmus zu finden. Die stimmige Musikwahl unterstützte den Auftritt dabei zusätzlich. Mit 67,916 Prozent erreichten Liesbeth und Fyona einen hervorragenden dritten Platz und damit einen Podestplatz im Finale.
Auch die 19-jährige Hanna Abicht vom RFV Herodot Leipzig hatte sich mit Balerina Royal in Burgstädt für das Trophy-Finale empfohlen. Mit 66,010 Prozent belegte sie in der Qualifikationsprüfung den zweiten Platz. Damit standen beide sächsischen Finalistinnen in derselben Qualifikationsprüfung auf dem Podium bzw. unmittelbar dahinter.
Für ihren Finalauftritt wählte Hanna das Motto „Eleganz in Bewegung“ und präsentierte ihre Kür zu Musik von Madonna. Besonders sicher gelang dem Paar die Trabtour. Im Galopp fehlte zu Beginn etwas Schwung, den Hanna und Balerina Royal im weiteren Verlauf der Prüfung jedoch wieder aufnehmen konnten. Mit 67,375 Prozent belegten sie am Ende den vierten Platz und verpassten das Podium nur knapp.
Den Sieg im Finale sicherte sich Leonie Blumentritt mit Sir Leo mit 72,750 Prozent. Platz zwei ging an Stella Baranowski mit Goldkind mit 68,875 Prozent.
Für die beiden sächsischen Reiterinnen war das Finale zugleich eine besondere Möglichkeit, ihre Leistungen in einer eindrucksvollen Kulisse unter Flutlicht zu präsentieren. Die Femfert Dressage Trophy bietet dabei gerade Amateurreiterinnen die Möglichkeit, sich über Qualifikationen für ein besonderes Finale zu empfehlen und Dressursport auf anspruchsvollem Niveau zu zeigen.
Die erfolgreichen Auftritte von Liesbeth Theresia Riegel und Hanna Abicht setzen dabei eine schöne sächsische Tradition in der Femfert Dressage Trophy fort: Bereits 2025 ging der Finalsieg an eine sächsische Nachwuchsreiterin. Die Landeskaderreiterin Therese Billig gewann mit Faro Shen das Finale auf Gut Graßdorf in Leipzig-Taucha. Mit den Plätzen drei und vier knüpften Liesbeth Theresia Riegel und Hanna Abicht 2026 eindrucksvoll an diese Erfolge an.