Die Deutschen Meisterschaften der Pony-Fahrer aller Anspannungsarten fanden vom 10. bis 13. Juli im baden-württembergischen Lauchheim-Hülen statt. Mit dabei waren mit Steffen Abicht im Feld der Zweispänner sowie Nicky Paluszek bei den Vierspännern auch zwei erfolgreiche sächsische Fahrer, die mit ihren Gespannen den Landesverband und damit den Freistaat Sachsen vertraten.
In der Gesamtwertung der ausgeschriebenen Fahrprüfungen der Kl. S rangierten beide Fahrer abschließend in den Top Ten. Leider fehlte jedoch jeweils das Quäntchen Glück.
Im Starterfeld der zwanzig Pony-Zweispänner legte Steffen Abicht mit einem Sieg in der Dressurprüfung gleich mächtig vor und vor allem eine perfekte Grundlage. Leider rangierte er mit dem noch jungen Gespann im schweren Gelände im Mittelfeld und rutschte damit deutlich zurück. Mit seiner nahezu fehlerfreie Runde und Platz sechs im abschließenden Kegelfahren schob sich der strebsame Fahrer von der Privileg. Schützengilde Schildau zurück in die Top Ten und beendete die diesjährigen Deutschen Meisterschaft auf Platz 8 als erste Reserve.
Gold ging an Tim Schäferhoff (RFV Gustav Rau Westbevern), vor Carl Holzum (FSPG Oldenburger Münsterl.) und Birgit Kohlweiß (LRFV Weil der Stadt).
Auch im Feld der Pony-Vierspänner ging der Platz der ersten Reserve nach Sachsen. Verheißungsvoll auf Platz drei in der Dressur in die diesjährige DM startend, beendete Nicky Paluszek das schwere Gelände als Fünfter im Feld der 8 Gespanne, was Rang 4 „over night“ ergab. Das abschließende Kegelfahren sollte somit alles entscheiden und endlich den überaus verdienten Platz auf dem Treppchen bringen. Leider gelang dies nicht und zu viele Bälle fielen, was zwar einen tollen Platz 5 in der DM Wertung als erste Reserve der Kombi in den Top Ten ergab, jedoch hinter den Erwartungen des Fahrteams blieb. Schade, wäre ein Platz auf dem Treppchen dem Perspektivkader-Fahrer von der RFSG Panitzsch doch nun endlich mal gegönnt gewesen.
Gold erfuhr Steffen Brauchle (PSV Schloß Kapfenburg) vor Patrick Harrer (Pforzheimer Reiterverein) und Jana Lörwald (RFV Schaag 1929).