Die FN informierte unlängst die Landesverbände Pferdesport, dass das „neue“ TORIS, dass schon längst nicht mehr neu ist, aber neu ist, dass es jetzt laut FN reibungslos läuft.

TORIS ist die Abkürzung für Turnier-Organisations- und -Informationssystem, ein Computerprogramm der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) zur Unterstützung eines Turniers.

Die alte Software wird seitens der FN nicht mehr unterstützt und ab dem 15 Juli 2026 abgestellt. Dann müssen alle Turnierveranstalter die neue Software nutzen.

„Wir bekommen sehr viel positives Feedback und sind mittlerweile sehr zufrieden mit unserer Software“, erklärt Leonie Kalthoff, Teamleiterin Turniersport bei der FN. „Wir haben zu Anfang den Fehler gemacht, dass wir zu früh mit der neuen Version rausgegangen sind und mit der Unterstützung der Anwender den Feinschliff machen wollten. Das war leider ein etwas unglücklicher Start und der Ruf des neuen TORIS war schon früh nicht besonders gut.“

Seit Ende 2024 sind aber alle Anfangs-Schwierigkeiten behoben und das neue TORIS bietet den Anwendern eine Vielzahl von Vorteilen im Vergleich zur alten Version. „Es ist intuitiv bedienbar, viel übersichtlicher und man findet sich sehr viel schneller zurecht“, so Kalthoff. Ein weiterer deutlicher Vorteil ist, dass die neue Version internetbasiert ist. Das bedeutet, dass die Ergebnisse im Echtzeitmodus online zu finden sind und die Anwender die Meldestelle aus dem Homeoffice heraus machen könnten. „Allerdings führt das auch manchmal zu Unmut, da nicht in jeder Gegend ein stabiles Internet vorhanden ist, aber für dieses Problem kann man sich bei der FN einen Starlink ausleihen, der Highspeed-Internet bietet“, berichtet Kalthoff. Dadurch, dass die neue Version internetbasiert ist, kann bei Problemen schnell und direkt geholfen werden. Die Anwender können sich über die TORIS-Hotline melden und ein Experte kann sich in das entsprechende Turnier „einwählen“ und sofort helfen. „Unsere Erfahrung zeigt, dass sich jetzt auch immer mehr Vereine trauen, das wieder selbst in die Hand zu nehmen und im eigenen Verein zu machen, damit können natürlich auch einige Kosten gespart werden“, sagt Leonie Kalthoff.