Vom 2. bis 4. Oktober 2026 trafen sich die Voltigierer zur Nordostdeutschen Meisterschaft in Elmshorn. Für den Landesverband Pferdesport Sachsen gingen die L- und M-Gruppe des SSZ Liebertwolkwitz, das Juniorteam Schenkenberg 2 sowie vier Junior-Einzelvoltigiererinnen an den Start.

Bronze für die L-Gruppe Liebertwolkwitz
Besonders erfolgreich verlief das Wochenende für die L-Gruppe des SSZ Liebertwolkwitz. Auf Brandus und mit Longenführerin Frauke Schmidt überzeugte das Team bereits in der Pflicht und ging auf Rang zwei in die Kür. Mit einer harmonischen Vorstellung und einer Endnote von 6,194 sicherten sich die Voltigiererinnen schließlich den 3. Platz bei der Nordostdeutschen Meisterschaft. Auch Brandus trug mit den besten Pferdenoten seiner Kategorie maßgeblich zum Erfolg bei.

Das M-Team des SSZ Liebertwolkwitz startete auf Max mit Longenführerin Franziska Kugeler-Meyer. Nach einer guten Pflicht belegte die Mannschaft zunächst Rang sechs. In der Kür konnte sie nicht ganz an diese Leistung anknüpfen und beendete den Wettbewerb mit einer Endnote von 5,761 auf Platz neun.

Das Juniorteam Schenkenberg 2 zeigte auf Sandox mit Longenführerin Livia Carl Ratzlaff eine solide Pflicht. Trotz einiger Herausforderungen in der Kür verteidigte die Mannschaft ihren vierten Platz.

Starke Leistungen im Einzelvoltigieren
Bei den Junior-Einzelvoltigiererinnen vertrat Adele Ruth Wießel den RVV Schenkenberg. Nach einem unglücklichen Sturz in der Pflicht zeigte sie auf Samor eine saubere und harmonische Kür. Sie beendete die Meisterschaft auf Rang 23.

Für Helene Fellendorf, Elisa Haase und Mary-Kate Klasbeck vom RV Lößnitz stellte der Wettkampf eine besondere Herausforderung dar: Da ihre gewohnten Pferde Uso und Borneo nicht mitreisen konnten, mussten sie kurzfristig auf Emilio umsteigen. Dank der Unterstützung von Claudia Scholz vom RFV Langenbernsdorf e. V. wurde ihnen die Teilnahme dennoch ermöglicht.

Trotz der kurzen Eingewöhnungszeit stellten sich alle drei der Herausforderung. Helene und Elisa belegten die Plätze 25 und 26. Besonders erfreulich verlief der Wettkampf für Mary-Kate: Mit einer kreativen und sauber geturnten Kür erreichte sie Rang 18. Für die noch wenig erfahrene Voltigiererin war es das erste große Turnier – ein schöner Erfolg!

Zusammenhalt als Stärke des sächsischen Teams
Auch wenn sich nicht alle sportlichen Erwartungen erfüllten, überzeugten die sächsischen Teilnehmer durch ihren starken Zusammenhalt. Gemeinsam wurde vorbereitet, mitgefiebert, angefeuert und unterstützt.

Ein besonderer Dank gilt Frauke Schmidt, die als Mannschaftsführerin jederzeit den Überblick behielt. Ebenso bedanken wir uns bei Claudia Scholz vom RFV Langenbernsdorf e. V., die mit der Bereitstellung ihres Pferdes Emilio den drei Einzelvoltigiererinnen des RV Lößnitz den Start in Elmshorn ermöglichte.

Nicht zuletzt gebührt unseren vierbeinigen Partnern große Anerkennung. Sie meisterten die Wettkämpfe gemeinsam mit ihren Voltigierern und Longenführern und zeigten einmal mehr, wie wichtig das harmonische Zusammenspiel aller Beteiligten ist.

Ein herzliches Dankeschön gilt außerdem dem Veranstalter der Nordostdeutschen Meisterschaft für die gelungene Ausrichtung und die angenehme Atmosphäre in Elmshorn.