Der Finaltag der PARTNER PFERD 2026 hielt noch einmal hochklassigen Sport und große Emotionen bereit – allen voran aus sächsischer Sicht. Besonders Marvin Jüngel setzte seine beeindruckende Erfolgsserie fort und konnte auch am Sonntag nicht vom Siegen lassen.
In der Theurer Trucks 2GO Youngster Tour war es erneut das Duo Marvin Jüngel und Odesza HX, an dem kein Vorbeikommen war. Nach Siegen in beiden Qualifikationsprüfungen der siebenjährigen Pferde gewann der 24-jährige Sachse auch das Finale der besten zwölf Paare, ein Zwei-Phasen-Springen, souverän. Fehlerfrei in 27,77 Sekunden absolvierte das Paar die zweite Phase und feierte damit bereits den fünften Sieg an diesem Wochenende. Die Kempinski-Tochter Odesza HX krönte ihre überragende Turnierbilanz mit dem Finalsieg – sehr zur Freude ihrer Besitzer David Will und Richard Vogel. „Sie bleibt auf jeden Fall erstmal bei Marvin – never change a winning team. Das könnten wir auch nicht besser!“, schmunzelte David Will nach dem Erfolg.
Bereits am Morgen standen die Finals der EN GARDE Amateur Trophy powered by hooved auf dem Programm. In den Finals der Small, Medium und Large Tour stellten sich jeweils die besten zwölf Paare einer Springprüfung mit anschließendem Stechen. Auch hier waren sächsische Reiter erfolgreich vertreten. Mit ihren Erfolgen in den Qualifikationen im Verlauf des Wochenendes – darunter auch ein Sieg für die erst 13-jährige sächsische Reiterin – zogen in der Medium Tour Johanna Martha Liebergeld mit Rocky Forever sowie Silvio Weiß mit Stella B ins Finale ein und belegten die Plätze 11 und 12. In der Large Tour erreichte Sven Ebert mit Gina Mare das Finale und galoppierte dort auf einen starken neunten Platz.
Den sportlichen Höhepunkt des Tages – und zugleich der gesamten Veranstaltung – bildete am Sonntagnachmittag der Große Sparkassen-Preis von Leipzig, das Finalspringen der *5-Tour im Longines FEI Jumping World Cup™**. Beide sächsischen Reiter, die im Vorfeld der PARTNER PFERD die Startgenehmigung erhalten hatten, konnten sich für dieses Highlight qualifizieren.
In einem wirklich schweren Parcours mit ausgebauten Distanzen, engen Wendungen und anspruchsvollen Aufgaben präsentierten sich Marvin Jüngel mit Don Corleone Z sowie Michael Kölz mit Cellato mit viel Übersicht, Harmonie und Potenzial. Leider fielen bei beiden Paaren jeweils zwei Stangen, sodass der Einzug in das abschließende Stechen verwehrt blieb. Unter frenetischem Applaus des heimischen Publikums beendeten die sympathischen Sachsen das Weltcupspringen auf den Plätzen 24 (Marvin Jüngel) und 23 (Michael Kölz).
Mit zahlreichen Siegen, Finalteilnahmen und starken Auftritten im internationalen Spitzensport ging eine äußerst erfolgreiche PARTNER PFERD 2026 aus sächsischer Sicht zu Ende – ein Wochenende, das den Reitsportfans in Leipzig noch lange in Erinnerung bleiben wird.