Vom 14. bis 16. August trafen sich in Warendorf die besten U15-Dressurreiterinnen und -reiter aus ganz Deutschland zum Sichtungslehrgang für das Bundesnachwuchschampionat Dressur. Unter den Augen der Bundestrainer Caroline Roost und dem Grand Prix Richter Klaus Ridder ging es für die Nachwuchsreiter darum, sich mit ihren Pferden in den Trainingsritten und Aufgabenreiten der FEI-Children-Aufgaben für einen Start beim Bundesnachwuchschampionat vom 10. bis 13. September 2026 im Rahmen der Deutschen Jugendmeisterschaften Dressur & Springen in Zeiskam zu empfehlen.

Für Sachsen waren Melia Untenzu mit Der Goldschatz und Helene Winkler mit Blue Baron durch den LVP Sachsen für den Lehrgang nominiert. Begleitet und betreut wurden die beiden vor Ort von ihren Trainern: Helene von Maxi Lob, Melia von ihrem Vater und Trainer Matthias Schneider.

Für Melia Untenzu verlief das Wochenende ausgesprochen erfreulich. Mit Der Goldschatz zeigte sie zwei schöne Runden und konnte dabei einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Auch die Kommentare von Bundestrainerin Caroline Roost zu den Aufgaben fielen durchweg positiv aus. Entsprechend groß war die Hoffnung, dass Melia mit Der Goldschatz eine weitergehende Nominierung erhält. Zwei Tage später dann die ersehnte Mail aus Warendorf: Melia und Der Goldschatz habe eine Nominierung erhalten und dürfen als eins von 26 Paaren, zwei davon aus den ostdeutschen Verbänden, nach Zeiskam reisen.

Für Helene Winkler und Blue Baron lief das Wochenende hingegen nicht ganz so, wie sie und ihre Trainerin es sich erhofft hatten. Dennoch nahm auch sie wertvolle Erfahrungen aus den drei Tagen in Warendorf mit. Die Möglichkeit unter den Augen der Bundestrainer zu reiten und entsprechendes Feedback zu erhalten, war für die junge Sächsin eine wichtige Erfahrung auf ihrem weiteren sportlichen Weg.