Vom 3. bis 5. Juli trafen sich in Güglingen die besten Ponyreiterinnen und -reiter der süddeutschen Pferdesportverbände, um ihre Meister in Dressur und Springen zu ermitteln.
Für Sachsen gingen Therese Billig mit Goldmarie, Helene Winkler mit Derano Kiss, Leila Steinbrich mit Cherrytree, Cora Merwitz mit Gaviano S und D’Artagnan sowie Johanna Martha Liebergeld mit Coco Chanel und Thor Hap an den Start. Gemeinsam mit Reiterinnen und Reitern aus Sachsen-Anhalt und Thüringen vertraten sie den mitteldeutschen Pferdesport.
In der Ponymeisterschaft Dressur auf L**-Niveau erzielte Therese Billig mit Goldmarie als Elfte der ersten Wertungsprüfung zunächst das beste sächsische Ergebnis. In der zweiten Wertung überzeugte Helene Winkler mit Derano Kiss auf Rang 12, während Therese Billig mit Goldmarie als erste Reserve nur knapp eine Platzierung verpasste. Leila Steinbrich mit Cherrytree und Cora Merwitz mit Gaviano S präsentierten sich ebenfalls solide im starken Teilnehmerfeld. In der Mannschaftswertung belegte das sächsische Quartett einen erfreulichen sechsten Platz. Im kleinen Kürfinale erreichte Cora Merwitz mit Gaviano S Rang 9, Helene Winkler mit Derano Kiss wurde 15. und Leila Steinbrich mit Cherrytree 17. Therese Billig verzichtete mit Goldmarie nach knapp verpasstem Einzug ins große Finale auf einen Start.
Im Springen gelang Johanna Martha Liebergeld mit Coco Chanel ein hervorragender Auftakt: Nach Platz 4 in der ersten und Rang 9 in der zweiten Wertungsprüfung qualifizierte sich das Paar für das große Finale. Dort schied es zwar aus, hatte zuvor jedoch mit konstant starken Leistungen überzeugt. Mit Thor Hap belegte Johanna Martha Liebergeld im kleinen Finale Rang 6. Cora Merwitz sammelte mit D’Artagnan im Süddeutschen Ponynachwuchschampionat wichtige Erfahrungen und beendete die Serie mit Rang 17 in der dritten Wertungsprüfung.
Eine Mannschaft konnte Sachsen im Springen aufgrund einer Terminüberschneidung mit dem ostdeutschen Jugendspringturnier in Neustadt (Dosse) nicht stellen.
Auch wenn Spitzenplatzierungen in den Meisterschaftswertungen ausblieben, präsentierten sich die sächsischen Ponyreiterinnen als geschlossene Mannschaft mit einer positiven Leistungsentwicklung über das gesamte Wochenende. Besonders Teamgeist und gegenseitige Unterstützung prägten den Auftritt der Equipe.
Ein herzlicher Dank gilt Mannschaftsführerin Dr. Uta-Sophie Billig, die das Team während der gesamten Meisterschaft engagiert betreute.
Erfolgreich verlief auch die parallel ausgetragene U18-Tour auf Großpferden: Johanna Martha Liebergeld gewann mit Rocky Rocks Forever die erste Prüfung über 115 cm und platzierte sich zudem auf Rang 6 über 120 cm sowie auf Rang 7 im abschließenden M-Springen mit Stechen über 125 cm.
Einen ausführlicheren Text mit Bildern lesen Sie in Ausgabe 08/2026 von „PFERDE in Mitteldeutschland“.